Nackt

Du bist so schön,
wenn Du verletzlich
offen Dich mir zeigst.

Und jedes neue Geständnis
noch schüchtern
im Dunkeln geflüstert,
lässt Dich heller strahlen.

Meine, Deine Worte
zart gleiten sie
über Alabasterhaut.

Du willst beides,
an Dich halten und Dich befreien.
Lass Dich gehen.

Lass meine Hände,
Worte, Sehnen
Dir Deine Wege ebnen.

So zeig Dich mir
ohne Scheu
ohne Reu.

Du bist vollkommen.