Über das Warum

Ich möchte hier Geschichten erzählen, die mir in meinem Alltag – beim Pendeln, beim Durchstreifen von Kölns Straßen, im Urlaub und beim Besuch von Cafes, Restaurants, usw. – begegnen. Das Spannende daran: Wenn ich aus meinem Leben und von meinen Beobachtungen erzählen will, dann muss ich genau hinschauen. Offen sein eine kleine Abartigkeit, etwas Besonderes, Anrührendes, Trauriges, Menschliches wahrzunehmen. Und somit ist dieser Blog eigentlich meine ganz eigene Lupe auf das, was passiert, wenn mir das Leben passiert.

Und was gibt es Schöneres als gute Freunde und mir unbekannte Menschen in den unendlichen Weiten des Internets mit meinen Geschichten gut zu unterhalten? Ich hoffe also, Euch alle mit meinen Erzählungen zum Lachen und Nachdenken anzuregen und vielleicht auch zu dem ein oder anderen kleinen Kommentar mit Eurer Perspektive auf das Leben.

In diesem Sinne: Packen wir‘s an – ich bin gespannt, welche Geschichten da draußen auf mich warten.

 

Update Januar 2014: Die Geschichten von anderen gaben mir den Impuls und den Mut für diesen Blog. Mittlerweile stelle ich fest, dass meine Geschichten immer mehr über mich erzählen. Ja, wie ich angedeutet habe, erzählen meine Geschichten mittlerweile davon, was passiert, wenn mir das Leben passiert. Und ich mittendrin bin, auf einer schriftlichen Reise zu mir selbst. Nach wie vor bin ich neugierig und gespannt, welche Reiseetappen noch vor mir liegen. Danke, dass ihr mit mir reist.

Update Januar 2015: Ein gutes Jahr nun lebt dieser Blog durch mich und ich durch ihn. Ich habe in diesem Jahr Neuland betreten und meine Geschichten verwandeln sich darin auch zu Gedichten.

Update Januar 2017: Nach drei Jahren Blog, den ich vor allem für mich gemacht habe, um frei zu schreiben. Wie und worauf und worüber ich Lust habe. Nach diesen drei Jahren bin ich sehr glücklich, hier ein Dokument zu haben, wie ich mich in Worten ausprobiere und mit Formaten experimentiere. Und wie schön es ist, über all meine Handschrift zu erkennen. Ich bin keine Tagebuchschreiberin, aber ich schreibe gerne in meinen Blog. Ich mag die bisweilen kühle Distanziertheit der Technologie, in der sich meine Gedanken verändern, in denen ich gefühlvoll bin und doch viel für mich behalte. 2017 möchte ich wieder mehr von Begegnungen erzählen. Dafür gibt es nun eine neue Textreihe unter diesem Titel. Ich erzähle hier vor allem in der Ich-Du-Perspektive, auch wenn ich diese Begegnungen nicht immer selbst erlebt habe oder diese nicht immer tatsächlich stattgefunden haben. Ich sehe die Begegnungen als ein Porträt der kurzen Intimität zweier Fremder. Was in meinen Augen zu häufg verklärt wird, aber nach wie vor so geheimnisvoll für viele scheint, dass es uns treibt davon zu lesen.

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