Morgen

Ich hatte einen Traum,
der plötzlich zum Greifen
nah war.

Ich habe nicht gezögert,
bin hinein gesprungen
in die Traumlandschaften
der Phantasie.

Aus der Nähe verloren sie
ihre Konturen,
zu groß der Raum,
um mich darin noch zu erkennen.

Mitten in den Welten fühle ich mich klein.
Der Traum verschwindet
im Erleben und Realität
zeichnet ihre eigene
Topografie.

Ich hatte einen Traum,
in dem ich mich verloren habe.
Morgen wache ich auf,
und träume schon den nächsten.