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Girl Power

Die wunderschöne, grazile und enorm vollbusige Emily Ratajkowski (Schauspielerin, Model und u.a. zu sehen im Video zu Blurred Lines) schreibt in den fantastischen Lenny Letters darüber, was es heißt sexy zu sein und als fleischgewordener Männertraum die eigene Sexualität auszuleben.

Baby Woman by Emily Ratajkowski

Ein zarter, ernster und gleichzeitig sehr nachdenklich machender Einblick in die Seele einer schönen Frau, der ihre Schönheit nicht nur Türen öffnet; im Gegenteil. Emily kämpft nach wie vor damit ihre Balance zwischen ihrer eigenen Sexualität und dem Außenbild zu finden: I wish the world had made it clear to me that people’s reactions to my sexuality were not my problems, they were theirs.

Auch Edition F hat sich mit den Labeln, die einer selbstbestimmten Frau schnell verpasst werden, beschäftigt: Urteilsgarantie

Emily stellt in ihrem Text am Schluss eine zentrale Frage: Honoring our sexuality as women is a messy, messy business, but if we don’t try, what do we become?

In diesem Sinne: Seid stark, seid sexy und lebt Eure Sinnlichkeit. Seid mit ganzem Herzen, Körper, Seele Frau. Und lasst Euch nicht verunsichern, wenn Euer Selbstbild nicht in das Bild, was andere von Euch haben möchten, passt. Das ist nicht Euer Problem, es ist das Problem der anderen.

Schande

Es ist egal was Du
bist,
solange Du nicht
isst.

Zuviel, zuwenig,
es gibt ein Raster.
Wer nicht passt,
hat Laster,
die es auszumerzen,
einzudämmen,
zu kurieren
gilt.

Dem ist Einhalt zu gebieten,
dem Uferlosen,
Ungezähmten,
Unkontrollierten.

Es ist eine Schande,
wenn das Individuum,
über die Norm
ufert.
Sich Freiheit nimmt.

Faul.
Zügellos,
unbeherrscht,
unberechenbar.
Eigensinnig.

Eine Gefährdung,
für die Ordnung,
für das Wohl,
für die Gesellschaft.

In der nicht zählt,
was Du bist.
Sondern,
wie viel Du isst.

#stopbodyshaming #embracevariety

Die Religion des Essens, erschienen in der ZEIT

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Die Süddeutsche Zeitung hat gemeinsam mit dem Magazin der Süddeutschen Zeitung ein Dossier über die Liebe veröffentlicht. Darin sind 14 Interviews zum Thema zu finden. Das komplette Dossier ist kostenpflichtig. Aber einzelne Interviews sind auf der Onlineversion des SZ Magazins abrufbar. Wie dieses wunderbare Interview mit einer renommierten Scheidungsanwältin: “Im Gesetz steht von Liebe kein Wort”.