Echo

Ich habe heute von Dir geträumt,
ein Echo der gemeinsamen Jahre.
Ein Widerhall des Gefühls füreinander,
ineinander verschlungen.

Im Traum warst Du nah,
im Leben schon weit entfernt.
Deine Arme gaben Halt,
Dir selbst in diesem Gefühl.

Im Echo verschwimmt,
was damals war.
Dass es nie das war,
was wir uns wünschten.

Du warst bei mir,
wir waren eins.
Sahen einander,
waren wir.

Die Klänge aus unserem Leben,
solo für uns,
verwoben erst im Nachklang.

Ich bin aufgewacht,
aus diesem Echo,
was Wunsch war.
Den wir beide
uns nicht erfüllen konnten.

Und doch lausche ich dem Widerhall,
und finde ihn schön.

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